Newsletter Nr.34 / Herbst 2020


 Mitteilungen für die Freunde und Förderer des Historischen Museums 

Nr. 34/Herbst 20 


Die große Illusion – wird im Museum Realität! 

 Die große Illusion – Bielefelder Kinoge-schichte(n) aus 125 Jahren (6.9.2020-25.4.2021) 

Als ich vor fast elf Jahren die Stelle als Leiter des Historischen Museums antrat, kamen bald einige Kinobegeisterte, an der Spitze der Mitkurator der Ausstellung Frank Bell (Foto S. 2, oben li.), auf mich zu mit dem Wunsch, in den nächsten Jahren eine große Kinoausstellung durchzuführen. Dafür stünden auch bereits einige Fördermittel bereit. Leider handelte es sich dabei zunächst um Wunschdenken. 

In unseren Magazinen befanden sich mittlerweile auch einige Großobjekte wie Filmprojektoren, Sitze und Einrichtungsgegenstände aus verschiedenen Bielefelder Kinos, die in den 1980er und 1990er Jahren für immer ihre Türen geschlossen hatten und damit der Konzentration auf die beiden Multiplex- Kinos in der Innenstadt Tribut zollen mussten. Bei jeder dieser Schließungen wurde Frank Bell aktiv und versuchte wichtige Objekte für eine künftige Ausstellung zu retten. Irgendwann war das Museum nicht mehr in der Lage, den so zustande gekommenen Fundus zu lagern – der leidige Platzmangel in den Magazinen zwang uns dazu, alle Dauerleihgaben und Gastobjekte, die nicht ausgestellt wurden, an ihre Besitzer*innen zurückzugeben. 

Dennoch konnten wir 2014 im Rahmen der Jubiläumsfeier der Stadt Bielefeld eine erste kleine Kinoausstellung auf dem Forum präsentieren. Sie wurde von unserem damaligen Volontär Fabian Schröder in enger Zusammenarbeit mit Frank Bell unter dem Titel „Verrückt nach Kino“ kuratiert. Hier waren bereits etliche repräsentative Objekte der Bell`schen Sammlung zu sehen. Aber es war trotz allem noch keine große Kinoausstellung – sozusagen nur eine kleine Illusion. 

Inzwischen waren drei kinobegeisterte Männer aus Bielefeld – Dr. Holger Schettler, Michael Wiegert-Wegener und Frank Bell – in die Fußstapfen des Bielefelder Tonfilmpioniere Massolle getreten und hatten wie dieser eine TriErgon-Gemeinschaft als Stiftung ins Leben gerufen, u.a. mit dem Ziel, 

endlich das Projekt einer großen Bielefelder Kinoausstellung zur Realität werden zu lassen. Und tatsächlich gelang es ihnen, erhebliche Fördermittel einzuwerben, so dass nach langer Planung an die Realisierung gegangen werden konnte. 

In Zusammenarbeit mit dem Museum wurde ein erstes Konzept erstellt. Der Dreimännerbund steuerte dazu sein ungeheures Fachwissen bei. In der Folge gab es angeregte Diskussionen über den richtigen Weg, Gestaltungsvorschläge wurden gemacht und wieder verworfen und vor allem viele Filme gedreht, die Bestandteil der Ausstellung werden sollten. Dabei galt es auch immer das zwar umfangreiche, aber doch begrenzte Budget im Auge zu behalten. 

Kurz und gut, am 6. September war alles fertig! Allerdings haben Frank Bell und ich noch eine Stunde vor der Eröffnung die letzten Objekte eingebracht. Trotz Corona-Bedingungen konnten wir eine sehr gelungene Eröffnung feiern. Unter der Moderation des NW-Kulturredakteurs Stefan Brams diskutierte eine muntere Runde, u.a. mit OB Pit Clausen, über das Thema Kino. Anschließend folgte in Gruppen der Rundgang durch die Ausstellung, die allerseits sehr gelobt wurde. Dieser Begeisterung schloss sich auch die Presse an. Das WDR-Fernsehen brachte einen längeren Beitrag in der Lokalzeit OWL und mehrere Berichte in seinen Hörfunkprogrammen. Frank Bell als früherer Redakteur hat immer noch einen Stein im Brett bei seinen Kolleginnen der schreibenden Zunft, die auch ausführlich und sehr positiv zur Ausstellung schrieben. So wurde nach vielen Jahren alles gut – es fehlt nur noch der Oscar für die beste Ausstellung des Jahres – aber der bleibt wohl doch – eine große Illusion.

W.S. 


Exklusivführung für den Förderverein 

Die Coronakrise hat auch den Kulturbereich empfindlich getroffen. So war es Anfang September das erste Mal seit Ausbruch der Pandemie möglich, dass der Förder-verein seine Mitglieder zu einer Veranstaltung einladen konnte. Noch vor Eröffnung der neuen Kino- Ausstellung „Die große Illusion“ hatten die Fördervereinsmitglieder die Möglichkeit zu einer Preview. Die Ausstellung präsentiert Bielefelder Kinogeschichte aus 125 Jahren und lädt die Besucher zu einer Zeitreise durch die Welt des Kinos ein. Der Journalist Frank Bell, einer der Ausstellungsmacher von Tri-Ergon Filmwerk, führte durch die Ausstellung. Er erläuterte die verschiedenen Abteilungen und erklärte die Technik der ausgestellten Exponate – ein besonderes Privileg für die Mitglieder des Fördervereins. So manch einer wurde an die Kinobesuche in seiner Jugendzeit erinnert. Dass dabei Masken getragen werden mussten, hat die vielfältigen Eindrücke nicht geschmälert. Der Förderverein unterstützt die Ausstellung mit einer besonderen Anschaffung: Gleich am Eingang zur Aus-stellung befindet sich ein Touchscreen. Das ist ein Monitor, auf dem man per Fingerdruck detaillierte In-formationen mit Bild und Ton über alle ehemaligen und verbliebenen Kinos in ganz Bielefeld abrufen kann. 

Dieser Touchscreen ist eine bleibende Anschaffung für das Historische Museum und wird auch für neue Ausstellungen im Einsatz sein. Eine sinnvolle Anschaffung aus den Mitteln des Fördervereins. 

Leider konnten aus den bekannten Hygienegründen keine Getränke angeboten werden. Der Förderverein hofft aber sehr, dass dies bei den nächsten Veranstaltungen wieder möglich sein wird und damit auch die Kommunikation der Mitglieder untereinander gefördert wird. 

Jutta Schattmann 


Neuer Schwung in der Krise 

Corona und das digitale Angebot 

Der Lockdown traf das Historische Museum am 12. März ganz plötzlich. Am Abend sollte noch der gut gebuchte Leonardo-Abend mit Lesungen von Prof. Horst Langer, dem Initiator der sehr erfolgreichen Leonardo-Ausstellung, und Gerhard Renda bei italienischer Barock- und Renaissance-Musik und Antipasti stattfinden. Doch die Stadt verhängte am Nachmittag mit sofortiger Wirkung das Veranstaltungsverbot. Einen Tag später wurde das Museum geschlossen. Aber das Team war sich schnell einig, dass das Museum für die Besucher*innen weiter präsent sein musste. Innerhalb weniger Tage entstand ein digitales 

Angebot. Die Idee zu Online-Führungen entwickelten Museumsmitarbeiter Michael Falkenstein und Volontärin Maren-Sophie Fünderich gemeinsam. In 15 minütigen Führungen stellten Wilhelm Stratmann und Gerhard Renda abwechselnd jeweils einen Abschnitt der Stadtgeschichte von 1214 bis 1945 vor. Im Anschluss beantworteten sie live Fragen der Zuschauer*innen. Im Gegensatz zu einer normalen Führung waren diese Fragen eher dialogisch. Daneben wurden auch kleine 5-minütige Online- Objektgeschichten angeboten. Gerhard Renda stellte wöchentlich Objekte vor, verpackt mit einer kleinen Geschichte. Insgesamt konnten mit den Online-Führungen und Online-Objektgeschichten über 9000 Menschen erreicht werden. 

Für Kinder und Jugendliche gab es in der Corona- Zeit ein vielfältiges digitales und analoges Angebot, das die Museumspädagogin Nora Penlington in diesem Newsletter näher beschreibt. 

Nach den Erfahrungen mit dem Online-Angebot in der Corona-Krise verfassten Michael Falkenstein und Maren-Sophie Fünderich im April schließlich das Paper „Das Museum und der Shutdown: umdenken – neudenken – weiterdenken“, das auf der Homepage zu finden ist. Es beantwortet zwei alte Fragen neu: Wo sind die Adressaten? Und wer sind sie? Das Paper sieht das Museum nicht mehr nur als Produzenten kultureller Angebote, sondern auch als Moderator. Die digitalen Angebote sollen zur eigenständigen Säule im virtuellen Raum werden. Dazu wurde Mitte April Wilhelm Stratmann in der Kultursendung „FAZIT“ (Deutschlandfunk Kultur) interviewt. 

Anfang April hat das Museum einen Aufruf gestartet, Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur Corona-Krise in Bielefeld zu sammeln. Die Geschichten und Bilder werden in der Corona-Sammlung bewahrt und können auch in die Museumssammlung aufgenommen werden. Ein Teil der Sammlung ist durch Fotos schon auf der Homepage zu sehen. Wir freuen uns auch weiterhin über Einreichungen für die Corona- Sammlung – neben Fotos vor allem auch über Objekte. 

Gemeinsam im Team entwickelten wir schließlich die neue Marke „HMB Digital“: Es ist ein neues Format und das dritte Standbein des Museums – auf Dauer, zeitunabhängig und neben Präsentationen und Führungen vor Ort. Es versteht sich aber auch als Archiv und als Vorbereitung auf neue Ausstellungen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Homepage des Museums inhaltlich überarbeitet und auch das Layout komplett erneuert. Auf der Startseite gibt es jetzt auch der neue Reiter „HMB Digital“. Dort finden sich immer neue digitale Angebote. M.-S.F. 

Der Lockdown traf das Historische Museum am 12. März ganz plötzlich. Am Abend sollte noch der gut gebuchte Leonardo-Abend mit Lesungen von Prof. Horst Langer, dem Initiator der sehr erfolgreichen Leonardo-Ausstellung, und Gerhard Renda bei italienischer Barock- und Renaissance-Musik und Antipasti stattfinden. Doch die Stadt verhängte am Nachmittag mit sofortiger Wirkung das Veranstaltungsverbot. Einen Tag später wurde das Museum geschlossen. Aber das Team war sich schnell einig, dass das Museum für die Besucher*innen weiter präsent sein musste. Innerhalb weniger Tage entstand ein digitales 

Angebot. Die Idee zu Online-Führungen entwickelten Museumsmitarbeiter Michael Falkenstein und Volontärin Maren-Sophie Fünderich gemeinsam. In 15 minütigen Führungen stellten Wilhelm Stratmann und Gerhard Renda abwechselnd jeweils einen Abschnitt der Stadtgeschichte von 1214 bis 1945 vor. Im Anschluss beantworteten sie live Fragen der Zuschauer*innen. Im Gegensatz zu einer normalen Führung waren diese Fragen eher dialogisch. Daneben wurden auch kleine 5-minütige Online- Objektgeschichten angeboten. Gerhard Renda stellte wöchentlich Objekte vor, verpackt mit einer kleinen Geschichte. Insgesamt konnten mit den Online-Führungen und Online-Objektgeschichten über 9000 Menschen erreicht werden. 

Für Kinder und Jugendliche gab es in der Corona- Zeit ein vielfältiges digitales und analoges Angebot, das die Museumspädagogin Nora Penlington in diesem Newsletter näher beschreibt. 

Nach den Erfahrungen mit dem Online-Angebot in der Corona-Krise verfassten Michael Falkenstein und Maren-Sophie Fünderich im April schließlich das Paper „Das Museum und der Shutdown: umdenken – neudenken – weiterdenken“, das auf der Homepage zu finden ist. Es beantwortet zwei alte Fragen neu: Wo sind die Adressaten? Und wer sind sie? Das Paper sieht das Museum nicht mehr nur als Produzenten kultureller Angebote, sondern auch als Moderator. Die digitalen Angebote sollen zur eigenständigen Säule im virtuellen Raum werden. Dazu wurde Mitte April Wilhelm Stratmann in der Kultursendung „FAZIT“ (Deutschlandfunk Kultur) interviewt. 

Anfang April hat das Museum einen Aufruf gestartet, Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur Corona-Krise in Bielefeld zu sammeln. Die Geschichten und Bilder werden in der Corona-Sammlung bewahrt und können auch in die Museumssammlung aufgenommen werden. Ein Teil der Sammlung ist durch Fotos schon auf der Homepage zu sehen. Wir freuen uns auch weiterhin über Einreichungen für die Corona- Sammlung – neben Fotos vor allem auch über Objekte. 

Gemeinsam im Team entwickelten wir schließlich die neue Marke „HMB Digital“: Es ist ein neues Format und das dritte Standbein des Museums – auf Dauer, zeitunabhängig und neben Präsentationen und Führungen vor Ort. Es versteht sich aber auch als Archiv und als Vorbereitung auf neue Ausstellungen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Homepage des Museums inhaltlich überarbeitet und auch das Layout komplett erneuert. Auf der Startseite gibt es jetzt auch der neue Reiter „HMB Digital“. Dort finden sich immer neue digitale Angebote.

M.-S.F. 


Der Virus und die Museumspädagogik 

Während der Schließungszeit des Museums sowie der Schließung der Schulen und Kitas war es uns wichtig auch für unsere jungen Besucher*innen präsent zu bleiben und für sie ein Angebot zu schaffen. Ein vielfältiges digitales und analoges Angebot ist in dieser Zeit entstanden. 

Mitte März wurde für Kinder und Jugendliche die Mitmachaktion „Wie wünschst du dir deine Welt“ ins Leben gerufen. Wir wollten in dieser besonderen Zeit wissen, was die Kinder bewegt und was sie sich für die Zukunft wünschen. Es sind fast 50 Beiträge zusammengekommen, die auf der Homepage des Museums präsentiert wurden und jetzt in einer kleinen Ausstellung gezeigt werden. Die Kunstwerke der Mitmachaktion werden bis zum 22.11.2020 im Jungen Museum ausgestellt. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2020 wurde die Ausstellung im Rahmen eines Familientages im Museum eröffnet. Die Resonanz war sehr hoch, sodass der nächste Familiensonntag für Dezember geplant ist. 

In Kooperation mit dem Bielefelder Kinder-buchladen „Die Kronenklauer“ und den beiden Schauspielerinnen Ramona Kozma und Cornelia Rössler ist das Videoformat „Lesegeschichte“ entstanden. Die beiden Schauspielerinnen stellen in inszenierten Lesungen mit Musik und Gesang Kinderbücher mit Geschichtsthemen und ausgefallenen Illustrationen vor. Zu den Geschichten wird jeweils ein passender Ort in der Ausstellung ausgesucht, der als Kulisse dient. Für Oktober ist eine weitere Lesegeschichte geplant. 

In der Zeit, als das Museum noch keine Führungen und Veranstaltungen wieder anbieten konnte und auch die Schüler*innen nur an einzelnen Tagen zur Schule gehen konnten, wurde eine digitale Kinderführung durch unsere Mittelalterabteilung entwickelt. Familien und Kinder konnten nun auch von Zuhause aus die Bielefelder Geschichte und das Museum erleben. Die Kinderführung kann aber ebenso als Ergänzung für den digitalen Unterricht an Grundschulen genutzt werden. 

Dank der Förderung durch den „Kulturrucksack NRW“ und der Kooperation mit dem Kulturamt konnte das Museum auch zwei kostenlose analoge Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommermonaten anbieten. In Zusammenarbeit mit der freien Museumspädagogin Sabine Sievert- Spilker wurden Kultur-Care-Pakete zusammengestellt, die kostenfrei an der Museumskasse abgeholt werden konnten. In den Paketen befanden sich u.a. Informationen zur Esskultur früher und heute sowie alle benötigten Materialien für eine kleine Bastelaktion. Nach drei Wochen Laufzeit wurden bereits über 250 Kultur- Care-Pakete abgeholt. Dank einer weiteren Förderung konnten dann noch einmal 150 Pakete gepackt und verteilt werden. 

Auch ein fünftägiger Filmworkshop für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren konnte durch die Förderung kostenfrei in den Sommerferien angeboten werden. Der Workshop wurde von dem freien Museumspädagogen Frank Worlitzer und zwei freien Theaterpädagoginnen durchgeführt. 

Ansonsten freuen wir uns, dass inzwischen unsere „alten“ Angebote an Führungen und Kindergeburtstagen wieder verstärkt von Schulen und Familien nachgefragt werden.

N.P. 


Sangeslust im Museum 

Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr einen umfangreichen Zugang mit der Hinterlassenschaft des MGV Germania Sieker erhalten hatten, übergab nun mit dem MGV Schildesche ein weiterer Männergesangverein seinen Nachlass dem Museum. Der Zugang besteht aus Fahnen und Standarten, unterschiedlichen Preismedaillen und Ansteckern, Festschriften sowie Protokollbüchern. Der MGV Schildesche hatte sich Ende 2019 nach 123-jährigem Bestehen aufgelöst. Der Niedergang von alten Traditionsvereinen, der sich seit Jahren beobachten lässt, ist bei den Männergesangvereinen, die oft keinen Nachwuchs mehr finden, besonders ausgeprägt. 

Für die Stadtgeschichte sind diese Vereine, die ihre Wurzeln in der Epoche des erwachenden Nationalbewusstseins haben, als typische Erscheinung des Bürgertums bedeutsam. Neben den meist elitären und musikalisch sehr ambitionierten Liedertafeln (das Bielefelder Beispiel 1831 gegründet) nahmen die Gesangvereine eher das volkstümliche Lied auf und verfolgten auch gesellige Zwecke. Die große Zahl besonders der Männergesangvereine führte rasch zur Organisation in Sängerbünden, die wiederum bei regionalen oder nationalen Sängerfesten in Wettstreit miteinander traten. Die schmuckvollen Fahnen als Repräsentation des Vereins und die bei solchen Sängerfesten errungenen Auszeichnungen bilden bis heute hauptsächlich die dingliche Überlieferung eines solchen Vereins. In den nächsten Jahren ist damit zu rechnen, dass weitere Vereine sich auflösen. Für das Historische Museum ergibt sich daraus die langfristige Aufgabe, das Vereinswesen der Stadt in seinem Wandel zu dokumentieren und die Objekte aus dem Besitz der eingegangenen Vereine zu bewahren.

G.R. 


Die neue Volontärin 

Seit Februar diesen Jahres arbeitet Dr. Maren- Sophie Fünderich als Volontärin im Historischen Museum. Sie studierte in Frankfurt am Main Geschichte und Kunstgeschichte und wurde 2018 im Fach Neuere Geschichte mit einer Dissertation zum Thema „Wohnen im Kaiserreich. Einrichtungsstil und Möbeldesign im Kontext bürgerlicher Selbstrepräsentation“ promoviert. Im Historischen Museum hat sie sich bereits bei verschiedenen Arbeiten profiliert und bereitet nunmehr eine große Ausstellung über das Frauenleben in Bielefeld während der letzten 100 Jahre vor.

W.S. 


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